Auf Geoplan-Infotour nach Japan und Südkorea

Verfasst von Akira Proske am 22.11.2013

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Hitoyoshi
Kumamoto
Gokanosho
Seoul

Auch bei meiner achten Reise nach Japan betrat ich wieder Neuland.
Erstmals durfte ich hochoffiziell Reiseleiter spielen und habe eine kleine Gruppe von ausgewählten Reisebürovertretern bei ihrer Inforeise begleiten. Außerdem lernte ich auch auf Kyushu zwei neue Orte kennen, Fukuoka und Hitoyoshi.

 

Fukuoka hat mich sehr überrascht. Ich hatte mich auf eine kühle, nichtssagende japanische Großstadt von 1,5 Millionen Einwohnern eingestellt, stellte aber doch fest, dass die Stadt am Fluss, gerade abends, bunt und lebendig ist. Imbissstände und kleine Büdchen luden zum Verweilen ein!

 

Gefallen hat mir auch die Umgebung von Fukuoka: in Yamogawa gab’s „Venedig in Japan“ – ein Gondolieri führt uns auf seinem Boot auf den Kanälen des gemütlichen Ortes vorbei an wie gemalten japanischen Gärten – japanische Schlager inklusive! In Daizafu flanierten wir durch ein gemütliches Städtchen und konnten einen wunderbaren Schrein besuchen.

 

In Hitoyoshi gab es zwei Highlights: das Hitoyoshi Ryokan zählt für mich zu den schönsten traditionellen Gasthäusern Japans. Komplett aus Holz gebaut, wundervoll eingerichtet, angenehm warme Quellen im Bad und ein Abendessen der ganz besonderen Art. Reis und Fisch sind nichts außergewöhnliches in Japan, aber Aju-Süßwasser-Fisch frisch gefangen aus einem der klarsten Flüsse Japans und die Art der Zubereitung des Reises machen daraus ein wahres Fest!

 

Weiterhin ist Hitoyoshi die Stadt des Tees auf Kyushu – natürlich durfte da eine Teezeremonie nicht fehlen.

 

Nach Kumamoto, zum Mount Aso und nach Gokanosho durfte ich nach einem Jahr zurückkehren; damals war ich im Frühjahr da, nun im Herbst. Gerade die Bergregion in Gokanosho ist im Herbst traumhaft schön dank der Laubfärbung! Beim Vulkan hatten wir großes Glück – wolkenloses Wetter und kein Wind ermöglichten uns einen klaren Blick in den Krater.

 

In Südkorea bin ich das erste Mal gewesen – und bestimmt nicht das letzte Mal! Seoul ist gigantisch in seiner Größe, dennoch angenehm sauber und gesittet (kein Vergleich zu Berlin!), jung und dynamisch und traditionell zugleich. Beeindruckt haben mich der alte Königspalast Changdeokgung und der Gwanjang Markt und nicht zuletzt das tolle koreanische Essen wie Bi Bim Bap und der deftige koreanische Pancake Pa Jun. Yummy!

 

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