China baut gigantische Bahnstrecke in Ostafrika

Verfasst von Irina Krupp am 27.05.2016

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Blog Bahnstrecke in Afrika

Ein Mega-Infrastrukturprojekt soll nun den Straßenverkehr, Tourismus und Frachttransport Ostafrikas grundlegend auf den Kopf stellen: Von der kenianischen Hafenstadt Mombasa über die Hauptstadt Nairobi durch Uganda und Ruanda bis nach Burundi wird nun eine Eisenbahnstrecke gebaut, die die Reisezeit von 12 Stunden auf nur 4 reduzieren soll.
Die Strecke ist die erste ihrer Art in der gesamten Region und weckt große Hoffnungen der Investoren auf gewaltige wirtschaftliche Folgen für Kenia und – durch eine Verlängerung in die Nachbarstaaten – auch für die ganze Region.

 

Finanziert wird das Ganze von der kenianischen Regierung und der chinesischen Export-Import-Bank, die Rund 90 Prozent – also 13,8 Milliarden Dollar – auf sich nimmt. Gebaut wird die Trasse vom staatlichen Unternehmen China Road and Bridge Corporation (CRBC).

 

Und auch allgemein spielt sich in Ostafrika eine enorm große Bauserie ab, bei der China für sich bereits mehrere Großaufträge an Land gezogen hat. In Zahlen gesprochen belaufen sich die Investitionssummen der Verkehrsprojekte laut der Unternehmensberatung Deloitte bis zum Jahr 2025 auf satte 300 Milliarden für das Straßennetz sowie weitere 7 Milliarden für die Flughäfen des Kontinents belaufen.

 

Ob die zukünftige Bahnstrecke auf touristisch interessant werden könnte, kann momentan noch nicht abgeschätzt werden. Sicherlich trägt sie zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei und verbessert die Verkehrsverbindungen.


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