Entlang der Küste Südafrikas – Eine kulinarische Reise

Verfasst von Nicole Köhler am 31.10.2014

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Blog Südafrika
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Stellen Sie sich Folgendes vor: Sie hören das Rauschen des wenige Meter entfernten Meeres, hinter dem gerade die letzten Sonnenstrahlen des Tages versinken. Eine warme Brise umfängt Sie, in der Hand ein kühles Glas gefüllt mit südafrikanischem Wein. Für mich wurde diese Vorstellung an meinem ersten Tag in Kapstadt zur Wirklichkeit.

 

Mit seiner Lage am Ozean und dem majestätischen Tafelberg im Hintergrund, bietet die zweitgrößte Stadt Südafrikas einen beeindruckenden Anblick. Eine Auffahrt auf den Tafelberg, sowie die Erkundung der Stadt standen zunächst auf meinem Programm. Anschließend ging es entlang des Chapman's Peak Drive zum Kap der Guten Hoffnung. Die Fahrt war beeindruckend: Auf der einen Seite imposante Felsmassive und auf der anderen Seite wundervolle Strände.
Weiter ging es in die wundervollen Winelands, wo köstliche Weinproben auf mich warteten. Stellenbosch ist die zweitälteste Stadt Südafrikas und bietet neben zahlreichen Weingütern, auch eine schöne Innenstadt im kapholländischen Stil. Neben einigen Weinkellertouren und einer Käseverkostung, genoss ich das Wetter bei einem wundervollen Picknick am See mit lokalen Spezialitäten.
Anschließend führte mich die Reise durch die bizarre "Kleine Karoo", eine Halbwüste in der nur Pflanzen wie Aloen und Sukkulenten überleben können. Angekommen in Oudtshoorn, dem Zentrum der Straußenzucht, besuchte ich eine Straußenfarm. Hier erfuhr ich alles über den größten lebenden Vogel der Erde und verköstigte diesen beim anschließenden Abendessen.

 

Entlang der Gartenroute ging es weiter nach Knysna, gelegen an einer ausgedehnten Lagune. Die Bucht ist umgeben von zwei eindrucksvollen Sandsteinfelsen, den Knysna Heads. In der Lagune werden auch die bekannten Knysna Austern gezüchtet, welche ich gleich am Abend probierte. Von hier aus erkundete ich am nächsten Tag den Tsitsikamma Nationalpark, einen einzigartigen Urwald mit imposanten Baumriesen aus 'Yellowood', 'Ironwood' und 'Stinkwood'. Eine Wanderung durch die üppige Vegetation, führte mich zur Hängebrücke an die Storms River Mündung. Hier sah ich auch die kleinen südafrikanischen Klippdachse (Dassies), welche ganz entspannt die Sonne auf ihren Bauch scheinen ließen.

 

Nach den Erlebnissen in der Natur, fehlte mir jetzt nur noch die Erkundung der südafrikanischen Tierwelt. Dafür fuhr ich weiter in Richtung Eastern Cape, in das Kariega Reservat. Eingebettet in ca. 9.000 ha, bietet dieses Reservat einen perfekten Ausgangspunkt für atemberaubende Safaritouren. Gleich zu Beginn startete ich zu meiner ersten Nachmittagspirsch. Neben Zebras, Elefanten, Rhinos und Giraffen, sah ich auch Büffel und Löwen. Die „Big 4“ hatten wir also an diesem Tag schon einmal gesehen. Der anschließende Sundowner bildete den perfekten Abschluss des Tages. In den nächsten Tagen folgten weitere morgendliche und abendliche Pirschfahrten. Ein afrikanisches Barbecue am letzten Abend, war ein absolutes Highlight und zugleich ein wundervoller Abschluss. Überwältigt von der faszinierenden Tierwelt führte mich meine Reise weiter in Richtung Port Alfred in ein wundervolles Reservat, gelegen am Indischen Ozean. Hier ließ ich die Seele baumeln und mich verwöhnen. Neben morgendlichen Pirschfahrten, Sundowner Fahrten und einem fantastischen Spa Bereich, wurde ich auch kulinarisch verwöhnt. Köstliche 3-Gänge Menüs mit südafrikanischen Spezialitäten, wie Kudu, Strauß und Malva Pudding warteten jeden Abend auf mich.

 

Mein letztes Ziel führte mich wieder zurück ins Eastern Cape, nach Port Elizabeth. Spaziergänge am Strand und in der Altstadt bildeten den Abschluss dieser wundervollen Reise durch Südafrika, ein Land wie kein anderes. Ich kann es kaum beschreiben, Sie müssen es einfach sehen und erleben! Und ich bin mir ganz sicher, dass auch Sie dieses Land lieben und wie ich wiederkehren werden.

 

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  1. Gravatar for Nissen-Schulze, Cristiane
    Nissen-Schulze, Cristiane
    Hallo, FRau Köhler, ich habe Ihren Bericht gelesen und werde mich wahrscheinlich nächstes Jahr entschließen nach Südafrika zu reisen.Wenn ich es richtig verstanden habe oder sagen wir besser gelesen habe, waren Sie nur ganz im Süden von Südafrika, als z.B. nicht "Krüger-Nationalpark". Vielleicht könnte mir mal ein Angebot gemacht werden, ca. 16 - 18 Tage und den Kostenpunkt. Mit freundl. Grüßen Chr. Nissen-Schulze.

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