Geoplaner Akira in Australien – eine tolle Erfahrung „down under“

Verfasst von Akira Proske am 09.06.2017

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Blog - Australien Akira
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Vorweg: die Flüge sind verdammt lang, für mich von Berlin 6 ½ Stunden nach Abu Dhabi und danach 13 Stunden weiter nach Melbourne, auf dem Rückweg gar 14 ½ von Sydney und 7 Stunden weiter…ABER ES LOHNT SICH!


Australien ist in vielerlei Hinsicht eine andere Welt. Das Wasser läuft anders herum ab, nämlich links herum. Die Jahreszeiten sind umgekehrt. Vor allen Dingen laufen aber hier wunderbare Tiere herum, von denen wir alle schon gehört haben, die in mir aber geradezu euphorische Gefühle ausgelöst haben, als ich dann direkt neben ihnen stand: Kängurus, vor allem Kängurus, in so vielen verschiedenen Arten und Größen und für mich die Überraschung, überhaupt nicht scheu, so dass ich vielen direkt begegnen konnte. Oder sie vom Zug aus springen sehen konnte. Die Koalas waren da schon schwerer zu erhaschen, da meistens versteckt und sehr verschlafen. 18 Stunden Schlaf pro Tag, wie beneidenswert.
Unbedingt empfehlenswert finde ich die Pinguin-Parade auf Phillip Island bei Melbourne. Die kleinen Zwergpinguine zu beobachten, wie sie mit der Brandung kämpfen und dann in kleinen Gruppen am Strand ankommen, ist ein einzigartiges Erlebnis. Auch sonst lohnen sich einige Tage auf Phillip Island um die tollen Küsten und Strände sowie die herrliche Vogel- und Tierwelt zu bestaunen. Die Churchill Farm, die das Leben der Bauern im 19. Jahrhundert zeigt, ist ebenfalls einen Besuch wert.

 

Einen kleinen Eindruck von der Größe und Weite Australiens konnte ich mir auf der Zugfahrt von Melbourne nach Sydney machen. 11 ½ Stunden dauerte sie, sie war aber nie langweilig, ich konnte dieses Land dadurch im wahrsten Sinne des Wortes erfahren. Wiesen und Wälder, Bäche und Hügel, kleine Ortschaften, riesige Weiden und Schafe, Rinder und Kängurus!

 

Auf einem Tagesausflug von Sydney aus konnte ich den Nationalpark „Blue Mountains“ bestaunen. Echte Urwälder, gigantisch schön!

 

Nun aber zu den beiden erwähnten Metropolen. Beide sind großartig, ich würde es so sagen, Sydney ist ein wunderbarer Ort zum Besuchen, Melbourne wäre für mich aber der bevorzugte Ort zum Wohnen. Melbourne lebt, überall ist Musik, die Auswahl an unterschiedlichster Küche ist großartig. Man kann an einem Ort das Gefühl haben, man ist mitten in Asien, um im nächsten Moment, wenn man in einem typischen Pub ist, man meint, man wäre in England. Den Menschen geht es sichtbar gut in Melbourne, es gibt so schöne Parks zum Verweilen und die Stadt kann sich innerstädtisch eine „Free Tram Zone“ leisten und kostenloses WLAN. Sydney ist von der Kulisse her spektakulär, Harbour Bridge und Opera House sowie die Gegend um den ehemaligen Port Jackson, heute Circular Quay, ist ein einziges schönes Postkartenmotiv – insgesamt wirkt die Atmosphäre aber distanzierter als in Melbourne.

 

Gut gelaunt ist man aber immer in Australien, meist schönes Wetter, und dazu die lässige und offene und immer freundliche Art der Menschen.
Oder wo sonst wird man begrüßt mit „Hi, sweetheart, come in..!?

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