Geoplanerin Hannah in Südafrika - Von Johannesburg bis nach Kapstadt

Verfasst von Hannah Hauke am 02.01.2017

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Blog Südafrika Hannah
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Nur zu gerne erinnere ich mich an meine Südafrika-Reise. Die vielen verschiedenen, beeindruckenden Tiere, die gewaltigen Landschaften und die herzliche Gastfreundschaft der Einheimischen. Fünf Wochen sind vorbei und so viele wunderschöne Erinnerungen und spannende Eindrücke sind geblieben.

 

Angefangen hat alles in Johannesburg, welches eine wahnsinnig weitläufige aber spannende Stadt ist. Von dort aus ging es direkt weiter in den Krüger Nationalpark. Eine geführte Safari Tour dort ist ein absolutes Muss. Gewappnet mit Wolldecken ging es morgens um 5 Uhr auf unsere erste Safari Tour. In der Morgendämmerung hat man die besten Chancen viele Tiere zu sehen. Nach mehreren Tagen Safari konnten wir uns wirklich glücklich schätzen, da wir alle sogenannten „Big Five“ gesehen hatten. Dazu zählen: Leoparden, Elefanten, Nashörner, Büffel und Löwen. Vom Krügernationalpark ging es für uns weiter Richtung Graskop. Graskop ist ein kleiner Ort in der Provinz Mpumalanga am Rande des fantastischen Blyde River Canyons. Gleich am ersten Tag beschlossen wir eine Wanderung durch die atemberaubenden Schluchten des Canyons zu unternehmen. Die spektakulären, endlosen Panoramen rauben einem den Atem. Die Landschaft erinnerte uns nicht an Südafrika, sondern an Kanada. Alles lag mitten in riesigen Wäldern und das auf einer Höhe von 1.700 - 2.000 Meter über dem Meeresspiegel. Jetzt wussten wir auch, warum es hier so eisig in der Nacht war - Minus 2 Grad!!

 

Swaziland war unser nächstes Ziel. Die Grenze konnten wir trotz der üblichen Formulare und wichtigen Stempel schnell passieren. Jetzt wurde es noch afrikanischer. Viele Menschen wohnen in traditionellen Rundhütten und halten dort ein wenig Vieh. Auffallend waren die vielen Schulen, an denen wir vorbeigefahren sind, weit mehr als in Südafrika. Wenn der Schein nicht trügt, wird im kleinen Königreich viel Wert auf Bildung gelegt. Uns wurde gesagt, dass wir auf keinen Fall den berühmten sog. „Umhlanga-Tanz“ verpassen dürfen. Also besuchten wir ein traditionelles altes Dorf und trafen auf junge Frauen, die dort einen Tanz zu Ehren des Königs von Swaziland aufführten.

Endlich ging es Richtung Meer. St. Lucia hieß unser nächstes Reiseziel. Der kleine Ort liegt in Kwazulu Natal (Südafrika). In dieser Region herrscht ein subtropisches Klima, welches sich natürlich in der Flora widerspiegelt. Ein Strandspaziergang am scheinbar endlos langem Strand, entlang der hoch bewachsenen Sanddünen sollte man auf keinen Fall verpassen. Mit etwas Glück sieht man sogar vorbeiziehende Wale und Delfine.
Nach ein paar wunderschönen Tagen in St. Lucia ging es für uns weiter nach Durban. Schon auf den ersten Blick kann man die multikulturelle Vielfalt von Durban an den vielen Moscheen, Kirchen und Hindu-Tempel erkennen. Das bunte Völkergemisch ist auf den Straßen ständig zu sehen und zeigt sich stets freundlich, lebenslustig und sehr offen. Das subtropische Klima, die weitläufigen Strände, die exzellenten Hotels und Restaurants und das warme Wasser im Indischen Ozean, machen Durban zu einer ganz besonderen Stadt.

Nach einem 30-minütigen Flug landeten wir in Port Elisabeth. Die Stadt befindet sich an der südlichen Algoa Bay, direkt an der Mündung des Baakens River und ist die fünftgrößte Stadt Südafrikas. Port Elisabeth verfügt über viele tolle Museen und Galerien. An der Strandpromenade befinden sich zahlreiche gute Restaurants, in denen man sehr gut Fisch essen und Wein trinken kann.
Nur zwei Stunden entfernt liegt die Kleinstadt Plettenberg Bay, die uns unheimlich gut gefallen hat. „Plett" - wie der mondäne Badeort von Südafrikanern schlicht genannt wird, beeindruckt mit seinen unendlich weitläufigen Stränden, die sich sich über viele Kilometer ganz um die Bucht herumziehen.

Endlich war es so weit – Kapstadt. Sofort waren wir hin und weg von dieser aufregenden Stadt. Abends machten wir uns auf den Weg Richtung Waterfront. Von dort aus hat man einen atemberaubenden Blick auf die Skyline Kapstadts, mit dem Tafelberg, Signal Hill und Lion's Head im Hintergrund. In den zahlreichen Bars und Restaurants an der Waterfront ließen wir unseren ersten Abend in Kapstadt entspannt ausklingen. Am nächsten Morgen hieß es für uns "Kapstadt von oben". Im frühen Morgendämmern erkundeten wir den Großraum Kapstadt per Helikopter. So verschafften wir uns einen Überblick über die südlichste Region Südafrikas. Wir machten Halt bei einem Weingut in Stellenbosch. Die Weinstadt ist für ausgezeichnete Weiß- und Rotweine bekannt. Neben Kunst und Kultur bieten viele Restaurants eine vorzügliche Küche an.
Den restlichen Tag verbrachten wir mit surfen am Long Beach und vergnügten uns kulinarisch in einem der Restaurants dort. Ein weiteres absolutes Highlight für uns war der Tafelberg. Bei bestem Wetter, genossen wir die gigantische Aussicht über die wahnsinnig aufregende und vielseitige Stadt.

Eine Woche war dort leider viel zu kurz – aber wir kommen zurück!

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