Kimchi-Herstellung in die Liste der immateriellen UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen

Verfasst von Julia Burchard am 15.01.2014

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Kimchi, Südkorea

Die koreanische Gimjang-Kultur, also der Brauch der Kimchi-Herstellung, wurde in die Liste der immateriellen Kulturerbegüter der UNESCO aufgenommen. Viele Koreaner treffen sich im späten Herbst oder frühen Winter mit Freunden, Verwandten oder Nachbarn um gemeinsam Kimchi zuzubereiten. Kimchi ist scharf eingelegter Chinakohl, der als Beilage zu vielen Gerichten gereicht wird. Ursprünglich wurde der Kohl durch das Einlegen für den Winter haltbar gemacht.

 

Die Gimjang-Kultur ist das 16. immaterielle Kulturgut aus Korea, das auf der Liste der UNESCO verzeichnet wurde. Der epische, von Trommeln begleitete Gesang „Pansori“, der Volkstanz „Ganggangsullae“ und das Danoje-Festival von Gangneung sind weitere auf der Liste vertretene Kulturgüter.

 

Bei Interesse kann man bei einer Reise nach Korea die Kunst der Kimchi-Herstellung erlernen. Verschiedene Kochschule bieten entsprechende Kurse an. Wir beraten Sie gern.

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