Mit den Füßen im Mekong – Sawasdee in Thailand!

Verfasst von Isabelle Hoppe am 26.02.2015

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Blog Thailand Isabelle
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Im Dezember hatte ich die Möglichkeit, dem kalten, grauen Berlin für ein paar Tage zu entfliehen und die Sonne im grünen Norden Thailands im Rahmen einer Inforeise zu genießen.

 

In der „Rose des Nordens“ Chiang Mai, der zweitgrößten Stadt Thailands, angekommen, stand ein Besuch des quirligen Nachtmarktes an. Auf diesem findet sich von geschnitzten Holzelefanten und Buddhas bis hin zu farbenfrohen Schals und Stoffen alles was das Herz begehrt. Auch leckere, frisch gepresste Fruchtsäfte und – wer sie mag – knackig frittierte Insekten sind zu haben.

Nach der etwas längeren Anreise war mir nach Entspannung zumute und ich konnte die erste Thaimassage meines Lebens genießen, die ich allen Thailandreisenden nur empfehlen kann.

 

Durch die grüne Landschaft schlängelte sich der Bus am nächsten Tag bis nach Chiang Rai. Dort angekommen, funkelte mich der Wat Rong Khun (Weißer Tempel) in der Mittagssonne an. Der buddhistisch-hinduistische Tempel, dessen außergewöhnlich gestaltete Fassade mit Spiegelsplittern verziert ist, wurde erst 1998 erbaut. Interessant sind auch die Gemälde auf den Innenwänden des Ubosots – wer vermutet dort schon Zeichnungen von Lara Croft und Michael Jackson? Als Abschluss des Tempelbesuchs notierte ich einen Wunsch auf eine blattförmige Silberplakette, welche ich dann an eine Art Wunschbaum hängte, der schon mit unzähligen solchen „Wunschblättern“ bestückt war.

 

Am Nachmittag stand der Besuch des Wat Phra Kaeo in Chiang Rai an. In dem Tempel ist ein 300 kg schwerer Jade-Buddha zu sehen, welcher den Ersatz für den 1434 entdeckten Smaragd-Buddha darstellt, der heute im Wat Phra Kaeo in Bangkok bestaunt werden kann. Vor dem Wat Phra Kaeo konnte ich einen kleinen Jungen beobachten, der gerade von seinem Vater das Beten gelehrt bekam.

Ein kulinarisches Dinner-Erlebnis mit traditioneller Thai Lanna-Show, Tanz und Musik war der perfekte Ausklang des Tages.

 

Der letzte Tag stand ganz im Sinne des Kennenlernens der Bergvölker, die in der Region um Chiang Rai leben.

Ich besuchte die Dörfer der Karen, Lahu sowie Akha, welche uns ihre jeweiligen Tänze, Zeremonien und ihr Handwerk nahebrachten sowie traditionelle Speisen zubereiteten. Es gab Sticky-Rice, Nudeln, Suppen und Chillipasten für Liebhaber von scharfem Essen.

 

Auf einer Traktorladefläche fuhr ich am Nachmittag zum Ufer des Mekong, auf dem der weitere Transport mit den kleinen typischen Longtail-Booten erfolgte, wobei die Füße nicht immer trocken blieben. Die Boote brachten unsere Gruppe zu einer kleinen Sandinsel im Fluss, wo unter musikalischer Begleitung erneut für unser leibliches Wohl gesorgt wurde. Der Höhepunkt und gleichzeitiger Abschluss dieser Reise bildete eine Schifffahrt auf dem Mekong. Vorbei an einem riesigen goldenen Buddha, führte die Fahrt zum berühmten Goldenen Dreieck. In diesem treffen die Länder Thailand, Myanmar und Laos aufeinander.

 

Pop gan mai – Auf ein Wiedersehen Thailand!

 

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