Quastenflosser vor Madagaskar ins Netz gegangen

Verfasst von Janice Vogel am 22.07.2013

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Quastenflosser

Da haben Fischer des Volksstammes der Vezo vor der Küste Madagaskars nicht schlecht gestaunt, als ihnen gleich drei der überaus seltenen Quastenflosser ins Netz gegangen sind. Normalerweise sind die „lebenden“ Fossilien in Tiefen von 150 bis 400 Metern anzutreffen.


Die bis zu 80 Kilogramm schweren Fische gab es schon vor 400 Millionen Jahren und somit lange vor den Dinosauriern. Laut Angaben der Leiterin des Meeresmuseums in Tulear wurden weitere Quastenflosser im März, Mai und Juli gefangen. Vermutet wird, dass die Quastenflosser aus noch unbekanntem Grund von ihren angestammten Gewässern um die Inselkette der Komoren vertrieben und durch den Kanal von Mosambik Richtung Süden gezogen sind.

 

Erst in den dreißiger Jahren wurde im Indischen Ozean der Komoren-Quastenflosser entdeckt. Bis dahin ging die Wissenschaft davon aus, dass die bis zu vier Meter langen Fossilien das Massensterben vor 65 Millionen Jahren nicht überstanden hatten.

 

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