Von Löwen und Göttern – Auf Inforeise nach Singapur und Bali

Verfasst von Julia Burchard am 24.06.2014

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auf Bali
Singapur
Frangipani, Singapur
Tempelzeremonie, Bali
Four Seasons Jimbaran, Bali
Four Seasons Jimbaran, Bali
Jimbaran, Bali
Cabriotour, Bali
Four Seasons Jimbaran, Bali
Four Seasons Sayan, Bali
Gruppenbild Infotour Bali
Kochkurs, Bali

Zwei Nächte in Singapur und zwei Nächte auf Bali – das klang nach einem ehrgeizigen Programm für eine Inforeise. Singapore Airlines und die Four Seasons Hotelgruppe lud uns ein, auf diesem Kurztrip zwei spannende Destinationen auf hohem Niveau kennen zu lernen – und weil Touristiker nie viel Zeit haben, mussten vier Tage vor Ort ausreichen.

 

In Frankfurt ging es los mit der Abendmaschine von Singapore Airlines direkt nach Singapur. Der 12-stündige Flug bot ausreichend Zeit, um die Mitreisenden kennen zu lernen und das ausgezeichnete Entertainment-System der Airline auszukosten. Wir waren eine kleine Gruppe von acht Touristikern von Reiseveranstaltern und Reisebüros aus ganz Deutschland. Begleitet wurden wir von Vertretern der Veranstalter der Inforeise von Singapore Airlines, Four Seasons und AER Ticket Conso GmbH.

 

Nach einer recht erholsamen Nacht im Flieger kamen wir in Singapur an, wo es aufgrund der Zeitverschiebung schon Nachmittag war. Also blieb uns nur Zeit, um im Four Seasons Hotel an der Orchard Road einzuchecken und uns schnell frisch zu machen, bevor wir durch das Hotel geführt wurden. Die luxuriösen und großzügigen Zimmer und Suiten gefielen uns gut – mir sind besonders die marmorgetäfelten Bäder mit gläserner Dusche und großer Badewanne im Gedächtnis geblieben. Als sehr angenehm empfand ich auch die Farbgebung: helle und natürliche Farbtöne unterstreichen die elegante Einrichtung. Im Swimmingpool auf der Sonnenterrasse spiegelte sich schon das Licht des Sonnenuntergangs, als wir unseren ersten Blick auf die Skyline der Löwenstadt vom obersten Stockwerk des Hotels genossen. Anschließend ging es durch die imposante Vorhalle in die frisch renovierte Bar, wo schon köstliche Cocktails und Snacks auf uns warteten. Der Abend klang noch ganz gemütlich bei Steaks, Wein und interessanten Gesprächen mit den Kollegen vom Four Seasons aus. Selbstverständlich ließen wir es uns nicht nehmen, am späten Abend noch einen Spaziergang über die lebhafte Orchard Road, die direkt am Four Seasons Hotel beginnt, zu machen.

 

Am nächsten Morgen erwartete uns ein großartiges Frühstücksbuffet, das mit frischen Früchten, süßem Gebäck, Omelett, Würstchen und asiatischer Nudelsuppe keine Wünsche offen ließ. Danach konnte uns selbst das Weltuntergangsregenwetter nicht die Laune verderben. Bewaffnet mit Schirmen ging es los auf Citytour mit unserem deutschsprachigen Reiseleiter. Zuerst stand ein Besuch der äußerst interessanten Singapore City Gallery auf dem Programm, wo wir die Stadtentwicklung und Landgewinnung nachverfolgen konnten. Anschließend spazierten wir durch Chinatown und das muslimische Viertel. Gegen Mittag erreichten wir die Marina Bay mit dem prägnanten Hotel Marina Bay Sands. Im Foodcourt des angeschlossenen Shoppingcenters probierten wir verschiedenste asiatische Spezialitäten – von indisch bis chinesisch war alles zu haben (wahrscheinlich auch Pizza und Hamburger)!
Bei einem kurzen Besuch auf der Aussichtsterrasse des riesigen Hotels konnten wir tolle Fotos von der Stadt und dem spektakulären Swimmingpool machen.
Am Nachmittag besuchten wir den neuen botanischen Garten der Stadt, den „Garden by the bay“, der mit seinen einzigartigen Gewächshäusern auch bei Regenwetter attraktiv ist.

 

An unserem zweiten Abend in Singapur waren wir im Regent Hotel zum Dinner eingeladen. Das Regent liegt in unmittelbarer Nähe zum Four Seasons und gehört zur gleichen Hotelgruppe. Hier wird der Gast von einer freundlichen, großen Lobby mit Springbrunnen empfangen. In der hoteleigenen Bäckerei gibt es italienische Panini und süße Leckereien – da könnte man glatt vergessen, dass Italien ganz weit weg ist. Die Zimmer sind freundlich, hell und großzügig, wenn sie auch im Standard nicht an das Four Seasons heranreichen. Die brandneue Manhattan Bar ist jedoch äußerst stimmungsvoll und unser Aperitif mit handgeschnittenem Eis war hervorragend. Ebenso das Abendessen im italienischen Restaurant. Besonders das Nachtischbuffett… ein Traum!

 

Am folgenden Tag mussten wir früh los, um unseren Flug nach Bali zu erwischen. Dort wurden wir mit Blumenketten empfangen und in das Four Seasons Resort am Strand von Jimbaran gebracht. Ausgestattet mit traditionellen Sarongs wurden wir zunächst zu einer Zeremonie in den Tempel geführt. Mit dem Schutz der Götter konnten wir dann unsere luxuriösen Pool-Villen beziehen. Ein kurzer Sprung ins kühle Nass mit Blick auf das Meer und schon ging es weiter mit der Besichtigung des Resorts. Und wir waren begeistert: großzügige Villen mit einem oder mehreren Schlafzimmern, ein Spa mit Yoga-Raum und Fitnesscenter, eine Galerie, ein Beach Club und ein schickes, neueröffnetes Restaurant mit Pool direkt am Strand. Eine interessante Alternative zum eigentlichen Resort sind die Private Residences; eigenständige Villen für Familien oder Freunde mit Butler-Service und Küche. Zum Abendessen wurden wir auf eine Plattform am Meer geführt, wo eine Band spielte und ein typisch-balinesisches Spanferkel verspeist werden wollte.

 

Der nächste Tag begann sportlich (und schon um 7 Uhr!) mit einer Yoga-Stunde am Strand. Anschließend gingen wir in alten VW-Cabrios auf Entdeckungstour über die Götterinsel. Um die Mittagszeit erreichten wir das Four Seasons Sayan in der Nähe der Künstlerstadt Ubud. Wer absolute Ruhe und Abgeschiedenheit sucht ist hier genau richtig. Die luxuriösen Villen wurden entlang des Ufers eines Flusses gebaut, der für einen entspannenden Soundtrack sorgt. Das Hauptgebäude, in dem auch das Restaurant liegt, befindet sich etwas oberhalb und bietet so herrliche Aussichten über das Flusstal und die exotische Vegetation. Es versteht sich fast schon von selbst, dass auch unser Lunch absolut erstklassig war. Ich denke eine Kombination beider Four Seasons Resorts während eines Aufenthalts auf Bali ist eine gute Idee. Beide haben einen völlig unterschiedlichen Charakter und sind ein guter Ausgangspunkt zur Erkundung der verschiedenen Regionen der Insel.
Nach einem kurzen Shopping-Stop auf dem Markt von Ubud fuhren wir zurück nach Jimbaran und genossen ein wenig Freizeit im Resort. Unser Abschiedsdinner fand im Beach-Restaurant statt, das mich nicht nur mit dem hervorragenden Essen, sondern auch mit seiner modern-elegant-gemütlichen Dekoration und dem Blick auf den Sonnenuntergang begeistert hat.

 

Unser letzter Tag auf Bali hielt noch zwei Highlights bereit: ein Kochkurs und eine traditionelle Massage. Nach einem Besuch des lokalen Marktes begaben wir uns an die Schneidebretter und Kochplatten, um Saté-Spieße, Fisch im Bananenblatt und Kürbis-Pudding zuzubereiten. Unter guter Anleitung war die Zubereitung auch für uns Koch-Neulinge ganz einfach und unser selbst zubereitetes Mittagessen ein voller Erfolg. Ich bin fest entschlossen, mich auch zuhause mal an den Rezepten zu versuchen.
Als krönender Abschluss folgte die balinesische Massage. Danach konnte ich ganz entspannt der langen Rückreise entgegensehen.

 

Am Abend flogen wir wieder mit Singapore Airlines von Denpasar nach Singapur und mit dem Airbus A380 weiter nach Frankfurt. Ob es die bequemen Sitze waren oder meine Tiefenentspannung kann ich nicht sagen. Ich habe in jedem Fall auf dem Rückflug wunderbar geschlafen.

 

Zuhause musste ich erstmal meine Erlebnisse ordnen; man erlebt ja nicht oft so viel in so kurzer Zeit. Singapur wird sicherlich auf meiner nächsten Asienreise wieder auf dem Programm stehen. Die Stadt hat so viel zu bieten und bietet sich für einen Stopover geradezu an. Und auch Bali muss ich unbedingt noch einmal besuchen. Ich denke besonders das Hinterland mit seinen Tempeln, Reisfeldern und Vulkanen würde mir sehr gefallen.

 

Ist es nicht wunderbar, wenn man eine Destination nach einer Reise nicht abhakt, sondern erst recht noch einmal hinfahren möchte?

 

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