Wasser marsch! – Songkran in Thailand

Verfasst von Janice Vogel am 13.04.2015

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songkran

Heute beginnt in Thailand das traditionelle Neujahrsfest Songkran. Das Wort leitet sich aus dem Sanskrit ab und bezeichnet den Wechsel in das Sternenbild Widder, dass das erste Tierkreiszeichen darstellt.

Zum ersten Mal wird das Fest in einer Steininschrift des Wat Phnoms (Kambodscha) aus dem 11. Jahrhundert erwähnt, in der das Opfern von Reis beschrieben wird.
Auch heute noch wird diese Tradition feierlich begangen. Da, das Wasserfest vor allem eine Zeit der Säuberung und Erneuerung ist, putzen die Thai am Vorabend von Songkran ihre Häuser und Wohnungen und beseitigen allen Abfall, da dieser im neuen Jahr kein Unglück bringen soll.


Am Morgen des 13. Aprils besuchen die Familien in ihren schönsten Kleidern die Wats. Dort opfern Sie Reis und Früchte und überbringen den Mönchen Süßigkeiten wie zum Beispiel Khao niew deang (roter Klebereis). Am Nachmittag werden dann Kerzen, Räucherstäbchen und Blumen in den Tempeln dargebracht und gemeinsam die Buddha-Figuren „gebadet“. In vielen Städten werden zudem die Statuen bei einer Prozession ebenfalls mit Wasser begossen.

Dass nicht nur die Buddha-Figuren nass werden, merken Reisende, die während dieser Zeit in Thailand unterwegs sind, recht schnell: kein Fleckchen Erde bleibt trocken. Mit Spritzpistolen, Eimern, Flaschen, Schüsseln etc. wird alles was zwei Hände und Füße hat nass gespritzt. Neben den Wasserschlachten gibt es auch Tanzvorstellungen sowie Schönheits- und Sportwettkämpfe. Die Feierlichkeiten dauern mindestens drei Tage (bis zum 15. April), in Nordthailand sogar bis zu sieben.

Wir wünschen allen ein fröhliches Songkran!

Interessieren Sie sich für eine Reise nach Thailand? Wir beraten Sie gerne!

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