Torseite des prunkvollen Mysore-Palastes © iStock randomclicks

Zauber des Südens – Südindien individuell erleben

z.B. 16-tägige Privatreise von Bangalore bis Cochin

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Zauber des Südens – Südindien individuell erleben

z.B. 16-tägige Privatreise von Bangalore bis Cochin ab 3.850 € pro Person im DZ

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Reiseverlauf - Zusammenfassung

Ihre Reise führt zu den großartigen Bauwerken der Hoysala-, Vijayanagar- und Chalukya-Dynastien. Sie besuchen die mystische Ruinenstadt Hampi, die Tempelanlagen von Belur und Halebid, das glanzvolle Mysore mit dem prachtvollen Maharadscha-Palast und den bunten Basaren – allesamt zählen zu den Weltkulturerbestätten der UNESCO. Im Nagarhole-Nationalpark gehen Sie auf Foto-Pirsch, in Ooty lernen Sie einen einzigartigen Urlaubsort kennen, welchen sich einst britische Kolonialherren auf über 2.000 m Höhe als dörfliche Sommerresidenz eingerichtet hatten. Ein Höhepunkt dieser Reise wird die Fahrt mit der Nilgiri Mountain Railway sein, einer der ältesten Schmalspur-Bergbahnen Indiens. Von den Nilgiri-Bergen geht es durch malerische Tee- und Kaffeeplantagen bis an die Malabar-Küste. Genießen Sie das bunte und geschäftige Treiben der Hafenstadt Cochin, bevor Sie an einem der schönsten Strände in Kerala herrlich entspannen und Ihre Eindrücke Revue passieren lassen können.

Reiseverlauf (nach Tagen gegliedert)
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Tag 1 Anreise Heute beginnt Ihre Südindien-Reise und Sie fliegen von Deutschland nach Bangalore. Tag 2 Ankunft in Bangalore – das "Silicon Valley" Indiens Nach Ihrer Ankunft am Flughafen werden Sie bereits erwartet und zu Ihrem Hotel gefahren. Bangalore, die Hauptstadt von Karnataka, ist wegen ihrer idealen klimatischen Bedingungen und zahlreichen Grünflächen auch bekannt als "Garden City". 1.000 m über dem Meeresspiegel liegend, steigen die Temperaturen dort selten über 30°C. Bangalore wird heutzutage aber auch gern als das "Silicon Valley" Indiens bezeichnet. Einige der schönsten Facetten Bangalores entdecken Sie am Nachmittag. (F) Tag 3 Weiterfahrt nach Hampi Ein faszinierender Kulturschatz Indiens, den sogar die UNESCO unter ihren Schutz gestellt hat, wartet heute darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Die weitläufige, von grünen Oasen und Granitfelsen geprägte Anlage von Hampi verströmt mit ihren historischen Tempelruinen und kunstvollen Reliefs einen ganz besonderen Zauber. Hampi war einst die Hauptstadt des sagenhaften, hinduistischen Königreichs der Vijayanagar-Dynastie. Hampi gehört seit 1986 zum Weltkulturerbe und soll zeitweise sogar rund 500.000 Einwohner gezählt haben. Spüren Sie den Atem der Vergangenheit und spazieren Sie zwischen den einzigartigen Baudenkmälern Hampis, welche noch heute mit viel Patina vom einstigen Glanz der damaligen Metropole zeugen. Am Nachmittag haben Sie bereits Gelegenheit, heute schonmal einen ersten Eindruck von der weitläufigen Anlage zu bekommen – im Abendlicht entstehen übrigens die eindrucksvollsten Aufnahmen. (F)
Tag 4 Hampi – Alte Dynastie-Hauptstadt des Vijayanagar-Reichs Dieser Tag steht ganz im Zeichen der alten Dynastie-Hauptstadt, welche eine Fläche von rund 26 km² einnimmt. Wie prächtig die Hauptstadt der Vijayanagar-Könige ehemals war, ist noch heute an den Ruinen der Tempel, Festungen, Siegestore, Pavillons, Paläste, Bäder und einem bis heute funktionierenden Wasserversorgungssystem anschaulich nachvollziehbar. Das Rätsel um den Untergang Hampis ist trotz wissenschaftlicher Bemühungen bis heute nicht gelüftet worden. Der berühmte Vithala-Tempel mit seinem steinernen Streitwagen und der Lakshmi Narasimha – eine riesige Statue der Göttin Narasimha und eines der schönsten Beispiele der Bildhauerei in Hampi – stehen ebenso auf dem Programm wie die Stallungen, in denen einst die königlichen Elefanten untergebracht waren. Den Sonnenuntergang können Sie heute von einem Hügel aus genießen, von wo sich Ihnen eine fantastische Aussicht auf die Ruinen und Steinkolosse bietet. (F) Tag 5 Durch das Gebirge der Westghats Nun geht die Fahrt weiter nach Chikmagalur am Fuße der Baba-Budan-Berge, einem östlichen Ausläufer der Westghats. Die Westghats sind reich an Wäldern, Wasserfällen, Kaffeeplantagen, Hügeln, Flüssen und Bergen und gehören mit zu den bedeutendsten Biodiversitäts-Hotspots unserer Erde. Im Jahr 2012 wurden ganze 39 Schutzgebiete in den Westghats in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen. In den Westghats gibt es eine reiche Flora und Fauna, etwa 8.000 Arten blühender und 2.000 Arten nicht blühender Pflanzen, 140 Säugetiere, 600 Vögel, 300 Süßwasserfische und viele weitere unentdeckte Pflanzen- und Insektenarten. Der Ort, den Sie heute erreichen werden, Chikmagalur, liegt auf einer Höhe von 1.000 m, eingebettet in üppige, grüne Wälder und Berge. Chikmagalur ist berühmt für seinen Kaffee und wird oft als das "Kaffeeland von Karnataka" bezeichnet. Hier empfängt Sie der märchenhafte Shiva-Tempel, welcher sich ein wenig unterhalb des ca. 1.925 m hohen Berggipfels Mullayanagiri befindet. (F)  Tag 6 Sagenhafte Hoysala-Tempel von Belur und Halebid Auf dem Weg nach Mysore machen Sie Halt bei den berühmten Tempeln der Hoysala-Kultur in Belur und Halebid. Sie gehören wegen ihrer einmaligen Grundrisse und ihrer Ausstattung mit reichem Figurenschmuck aus Speckstein zu den schönsten Tempelanlagen Südindiens. Die Hoysala waren eine indische Dynastie, die zwischen ca. 1040 und 1345 einen stabilen Staat im Raum des heutigen Bundesstaates Karnataka regierte. Die sternförmige Anlage und der besonders reiche, filigrane Figurenschmuck sind eine Spezialität der Hoysala-Tempel. Nach diesen wundervollen architektonischen Impressionen erreichen Sie schließlich Mysore. Über der alten Maharadschastadt liegt noch heute der Glanz vergangener Jahrhunderte und der Stolz mächtiger Herrscher. Zugleich ist die Stadt Synonym für Seide, Jasmin und Sandelholz. Am Nachmittag erkunden Sie den königlichen Haustempel auf den Chamundi Hills hoch über der Stadt. In der Nähe ist die überlebensgroße, monolithische Statue des Bullen Nandi, dem sagenhaften Reittier von Gott Shiva, zu bewundern. Von hier aus genießt man einen wunderbaren Blick über Mysore – ein unvergessliches Fotomotiv, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten. (F) Tag 7 Mysore – Stadt der Düfte und der Seide Am heutigen Tag präsentiert sich Ihnen Mysore, von 1399 bis 1947 die Hauptstadt des Fürstentums Mysore, von ihrer schönsten Seite. Zur Einstimmung geht es erst einmal auf den quirligen, jahrhundertealten Devaraja-Markt im Herzen der Stadt. Er zählt mit Sicherheit zu den sehenswertesten und farbenfrohesten Märkte ganz Südindiens. Anschließend geht es nach Srirangapatnam, wo ein herrliches Fort mit Palästen, Moscheen und Tempeln aus der Zeit des muslimischen Herrschers Tipu Sultan zu bestaunen ist. Tipu Sultan wurde wegen seines Wagemuts und taktischen Geschicks im Kampf gegen die Briten auch "Tiger von Mysore" genannt. Hiernach erwartet Sie das Highlight des heutigen Tages: der opulente Maharadschapalast Amba Vilas, einer der wohl berühmtesten Paläste Indiens. Im Jahr 1897 startete der Neubau des niedergebrannten hölzernen Vorgängerbaus. Der kunstvoll gestaltete Palast beeindruckt schon allein durch seine Imposanz und wunderschöne Gestaltung, die einen zurückversetzt in eine Welt aus 1.001 Nacht. Kein Wunder bei der einzigartigen Mischung aus traditionellen hinduistischen, islamischen, europäischen und rajputischen Elementen und Einflüssen. Das faszinierende Bauwerk war einst die Residenz der Maharadschas von Mysore, deren Nachfahren noch heute einen Teil des Palastes bewohnen. Eine geradezu verschwenderische Pracht, Marmor- und Mosaikböden, schwere Silber- und kunstvoll geschnitzte Holztüren, unzählige Säulen, kostspieliges Mobiliar aus aller Herren Länder, Buntglasdekor und Spiegelwände sowie Gemälde und Wandbilder zeugen vom luxuriösen Lebenswandel der Mysore-Herrscher um die Jahrhundertwende. (F) Tag 8 Wildbeobachtung im Nagarhole-Nationalpark Nur zwei Autostunden von Mysore entfernt liegt der hügelige, dicht bewaldete Nagarhole-Nationalpark am Kabini-Staudamm, der als eines der am besten geschützten Reservate Südindiens gilt. Zusammen mit dem benachbarten Bandipur-Nationalpark und dem Mudumalai-Nationalpark bildet er das größte Schutzgebiet Südindiens. Freuen Sie sich am Nachmittag auf die heutige Safari in den Nationalpark. Hier gibt es gute Chancen, vom Boot aus oder bei einer Jeep-Safari Elefantenherden, Wildrinder, Rotwild, Krokodile, Wildhunde, seltene Vögel oder auch mit etwas Glück Tiger und Leoparden zu sehen. (F M A) Tag 9 Sommerfrische Ooty in der Nilgiri-Bergregion Beginnen Sie den Morgen mit einer weiteren Safari im Nationalpark, ehe Sie Ihre Fahrt vom Nagarhole-Nationalpark nach Udagamandalam fortsetzen – kurz "Ooty" genannt. Ooty wurde im frühen 19. Jahrhundert von John Sullivan, einem ehemaligen Sekretär der Britischen Ostindien-Kompanie, "entdeckt". Er machte den Ort in kürzester Zeit zum beliebtesten Bergkurort und Sommerresidenz für die britische Kolonialverwaltung in Madras. Die Region ist ein idealer Ort für Naturliebhaber, aber auch für Aktive und sportliche Gäste, die die Umgebung beim Wandern oder Klettern erkunden möchten. Eine Stadtrundfahrt präsentiert Ihnen die Facetten dieses eindrucksvollen Ortes. Nach einem Besuch im Botanischen Garten geht es zum Doddabetta, dem mit 2.635 m höchsten Gipfel der Nilgiri-Berge. Auf dem Rückweg besteht heute die Möglichkeit, eine Teefabrik zu besichtigen (je nach Reisezeit). (F) Tag 10 Fahrt mit der Nilgiri Mountain Railway (Toy Train) Die Nilgiri Mountain Railway ist eine der ältesten Schmalspur-Bergbahnen Indiens. Sie wurde 1899 von den Engländern fertiggestellt und ist heute eine von nur noch wenigen mit Dampflokomotiven betriebenen Eisenbahnen. Einmal täglich verkehrt sie auf der Strecke zwischen Mettupalayam nach Coonoor und zurück. Die zum Teil zahnradgetriebene Bahn passiert auf ihrem Weg gewagte Steilkehren, rauschende Wasserfälle und tiefe Schluchten. Der "Express" im Schneckentempo braucht für nur 35 km zwischen drei- und viereinhalb Stunden. Nach dieser aussichtsreichen Zugfahrt erwartet Sie je nach Jahreszeit eine genussvolle Tee-Probe im Kothari Agricultural Management Centre, wo Sie neben dem wohlschmeckenden Heißgetränk auch mehr über die Arbeit professioneller Tee-Tester erfahren und selbst rund 5 verschiedene Tee-Mischungen und sortenreine Tees probieren können. (F) Tag 11 Fahrt an die Malabar-Küste nach Cochin Von den Bergwelten der Nilgirikette führt Ihr Weg heute weiter durch malerische Landschaften aus Tee- und Kaffeeplantagen, wogendem Bambus, Palmen und Bananenstauden. Ihr Ziel ist die Malabar-Küste bzw. die Hafenstadt Kochi (Cochin), auch „Perle des Arabischen Meeres“ genannt. Durch den regen Handel mit China und dem Nahen Osten ist Cochin ein Schmelztiegel der Kulturen, wo chinesische und jüdische Einflüsse ebenso anzutreffen sind wie Erinnerungen an portugiesische, holländische und britische Kolonialherren, arabische Kaufleute und die Traditionen einstiger Hindufürsten. (F) Tag 12 Geschichtsträchtiges Cochin Heute besichtigen Sie den Niederländischen Palast, der ein kleines Museum beherrbergt, und die nahgelegene Synagoge im jüdischen Viertel mit vielen Antiquitätenläden. Hier können Sie auch den Grabstein von Vasco da Gama in der St. Francis Church besuchen, der hier 1524 als Vizekönig starb. Die Rundfahrt endet in Fort Kochi. Bummeln Sie durch den alten Stadtteil mit seinen hübschen holländischen und portugiesischen Häusern, unzähligen Restaurants und Geschäften. An der Hafeneinfahrt können Sie die gewaltigen "chinesischen Fischernetze" bestaunen, ein ganz typischer Anblick in Cochin. Den Tag beschließt eine der berühmten Kathakali-Tanzvorführungen – ein wahrlich eindrucksvolles und farbenprächtiges Erlebnis. (F)
Tag 13 Erholung am Strand von Mararikulam Sie machen sich heute auf nach Mararikulam, ein malerisches Fischerdorf, welches seit einigen Jahren mit einer Reihe schöner Strandhotels aufwarten kann. Dort werden Sie in Ihrem Resort bereits erwartet. Genießen Sie den schönen Strand und eine Erfrischung im Pool und lassen Sie einfach die Seele baumeln. Sie können das Ayurveda-Angebot des Hauses ausprobieren oder mit dem Fahrrad die Umgebung erkunden. (F) Tag 14-15 Traumhafte Tage an der Malabar-Küste Sie können die beiden folgenden Tage ganz nach Ihren eigenen Wünschen gestalten und pure Erholung am Strand genießen. (F) Tag 16 Rückflug nach Deutschland Heute heißt es Abschied nehmen vom Zauber Südindiens. Transfer von Mararikulam zum Flughafen Cochin und anschließend Rückflug nach Deutschland. (F)
Leistungen

Dieses Angebot beinhaltet folgende Leistungen:

  • Flüge ab/bis Deutschland in der Economy-Class inklusive Steuern und Gebühren
  • Zugfahrt mit der Nilgiri Mountain Railway gemäß Programm
  • 14 Übernachtungen in Hotels gemäß gewählter Kategorie
  • Mahlzeiten gemäß Reiseverlauf (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
  • Alle Transfers und Überlandfahrten im privaten klimatisierten Fahrzeug mit englischsprachigem Fahrer
  • Private, lokale, englischsprachige Reiseleitung
  • Naturaktivitäten im Nagarhole-Nationalpark gemäß Programm
  • Besuch einer Kathakali-Tanzaufführung in Cochin
  • Sämtliche Eintrittsgelder bei den ausgeschriebenen Besichtigungszielen
  • Reiseliteratur
Termine

Privatreise zu Ihrem Wunschtermin

Wir organisieren diese Reise individuell und maßgeschneidert in Ihrem gewünschten Reisezeitraum.

Die Reise ist täglich durchführbar. 

Preise

Preis pro Person im DZ

First Class
bei 2 Reisenden ab 3.850 €
bei 4 Reisenden ab 3.440 €

Deluxe Class
bei 2 Reisenden ab 4.780 €
bei 4 Reisenden ab 4.360 €

 

Tipps und Hinweise

Ergänzen Sie Ihre Reise mit einer Hausbootfahrt auf den romantischen Backwaters oder einer Ayurvedakur in Kerala.