Geoplan-Reisebericht: Victoria-Fälle und Chobe-Nationalpark während der Trockenzeit

Verfasst von Marina Elsholz am 08.11.2017

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Blog Viktoriafälle
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Die Qual der Wahl: will ich die Wasserfälle in ganzer, imposanter Pracht bewundern oder will ich lieber viele Tiere sehen? Ich habe mich für die Tiere entschieden und bin zum Ende der Trockenzeit hingefahren, dann gibt es nur wenige Wasserstellen, die Tiere kommen an den Fluss und Bäume und Sträucher sind kahl.

 

Allerdings habe ich nicht damit gerechnet, dass in den Victoria-Fällen so wenig Wasser ist. Sagen wir es mal so: wenn Livingstone Ende Oktober dorthin gekommen wäre, hätte er die Fälle vermutlich nicht nach seiner Queen benannt…

 

Aber von Anfang an: Der Flughafen in Victoria Falls ist klein, aber neu und modern, alles klappt prima. Dem Ort merkt man an, dass hier sehr viele Touristen herkommen. Viele Hotels in allen Preisklassen, Restaurants, Geschäfte, nicht nur mit dem üblichen Touristenzeug, sondern auch sehr schönes Kunsthandwerk. Insgesamt ein netter Ort (und wohl kaum beispielhaft für den Rest von Zimbabwe…) Meine Lodge lag etwas außerhalb an einem kleinen Teich, und sofort nach der Ankunft gab es den ersten Wow-Effekt, von Balkon aus die erste Giraffe, ganz dicht. Im Laufe der Tage tauchten dort noch Kudus, Marabus, Büffel und sogar Löwen auf, die Wasserschweine grasten dagegen direkt vor der Tür auf dem Hotelrasen!

 

Die Victoria-Fälle führten wirklich nur sehr wenig Wasser, auf dem Wanderweg am Ufer gegenüber wurde man nicht pitschnass, sondern nur sanft vom Sprühnebel angefeuchtet – bei der Hitze zum Ende der Trockenzeit ganz angenehm. Mit etwas Fantasie kann man sich aber vorstellen, wie gigantisch es in wenigen Wochen wieder aussehen wird. Und der Helikopter-Rundflug zeigt die riesigen Ausmaße – auch mit wenig Wasser ein Erlebnis, auf das man nicht verzichten sollte! Ganz abgesehen von den vielen Tieren, die von oben zu sehen sind: viele Elefantenherden, Büffel, Giraffen, alle möglichen Antilopen und Flusspferde, die sich im Sambesi tummeln.
Auch eine Sunset-Cruise ist toll, wieder mit vielen Elefanten, Krokodilen und Hippos (mit Baby!)

 

Und dann gab es im Chobe-Nationalpark Tiere zum Sattsehen! Die Fahrt bis zur Grenze nach Botswana dauert auf guter Straße rund 50 Minuten, Grenze easy und schnell, dann noch mal 20 Minuten und ich bin im Nationalpark am Chobe-Fluss. Am Vormittag erstmal eine Bootsfahrt. Der Chobe ist hier ziemlich breit mit etlichen, saftig grünen Inseln. Und die ziehen natürlich zu dieser Jahreszeit die Tiere an: auf den Inseln viele Büffel, im Wasser viele Flusspferde, und mit dem Boot kamen wir ganz dicht ran, toll! Und dann überquerte auch noch ein junger Elefantenbulle direkt vor unserer Nase den Fluss!

Nachmittags ging es dann mit dem Jeep weiter, wieder einfach fantastisch! Große Kudus und scheue Wasserböcke, kleine Impalas in so großer Zahl, dass man da kaum noch hinschaut. Giraffen und wieder viele Elefanten mit Jungen, hier gibt es die größte Elefantendichte von ganz Afrika! Die Flusspferde haben sich am späten Nachmittag auf die Inseln begeben und grasen. Und ganz zum Schluss, kurz vor der Rückfahrt nach Zimbabwe, dann noch in einem Baum ein Leopard und drei halbstarke Löwen, die ganz gemütlich vor unserem Jeep über die Straße Richtung Fluss bummelten!

 

Insgesamt hat sich meine Wahl gelohnt, so viele Tiere auf so kleinem Raum habe ich bisher nirgends in Afrika gesehen!

 

 

Haben sie Interesse an einer Reise zu den Viktoriafällen? Wir beraten Sie gern!

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