Alaska – eine Abenteuerreise in die unberührte Wildnis

Geoplanerin Aline auf Entdeckungstour

Geoplanerin Aline erkundet die Schönheit des Nordens

Verfasst von Aline Flüchter am 28.08.2025

Alaska ist der größte aber auch gleichzeitig der am dünnsten besiedelte Bundesstaat der USA. Er wird auch als „The Last Frontier“ bezeichnet, da es das letzte große, unerschlossene Gebiet der Vereinigten Staaten war. Es ist eine Region, die für unberührte Natur, Wildtiere und rauen Landschaften bekannt ist. Dadurch wird der Eindruck vermittelt, dass dort noch viel unentdecktes Potential und Freiheit auf Entdecker warten.

Meine Reise führte mich zuerst nach Anchorage, der größten Stadt Alaskas. Von dort aus fuhr ich entlang des Seward Highways – einer traumhaften Panoramastraße entlang des Turnagain Arms, einer beeindruckenden großen Bucht, wo man mit etwas Glück Belugawale sehen kann. Den ersten Stopp legte ich im Alaska Wildlife Conservation Center ein, welches sich dem Schutz und Erhaltung der Tierwelt widmet. Hier wird sich um verletzte, verwaiste oder in Not geratene Tiere, die nicht wieder in die Wildnis entlassen werden können, gekümmert. Dort kann man unter anderem Braun- und Schwarzbären sowie Bisons und Elche in ihrem natürlichen Lebensraum begegnen. Nach einer kurzen Autofahrt gelangte ich zum Portage Glacier und bestaunte mit meinem Fernglas den imposanten Gletscher. Ein Fernglas ist für Alaska ein absolutes Muss!

Am nächsten Tag erreichte ich Seward, eine kleine charmante Stadt der Kenai Halbinsel. Heute stand eine 6-stündige Bootstour durch die majestätischen Fjorde auf dem Programm. Ich hatte das große Glück Buckelwale, Seelöwen und Otter sehen zu dürfen. Nach einigen Stunden erreichten wir das Highlight der Tour: den Holgate Gletscher. Was für ein wahnsinniges Gefühl direkt vor so einem Naturphänomen zu stehen.

Auf dem Weg in den Denali Nationalpark war mir noch nicht bewusst, was ich heute unglaubliches erleben würde: Einen Helikopter Flug mit Gletscherlandung und das bei traumhaftem Sonnenschein. Schon ein paar Sekunden nach Abflug sah man aus der Ferne den Knik Glacier und ich konnte meinen Augen kaum trauen…ist das gerade wirklich Realität? Spätestens bei der Gletscherlandung musste ich es irgendwie realisieren, denn ich stand mit meinen eigenen Beinen auf Eis inmitten zahlreicher Gletscherpools mit kristallblauem Wasser…im Hintergrund eine schneebedeckte Gebirgskette, die sogenannte Alaska Range. Eine atemberaubende Kulisse – das werde ich nie wieder vergessen.

Angekommen im Denali Nationalpark, der bekannt für den höchsten Berg Nordamerikas - dem Mt. Denali mit 6.190 Metern ist - habe ich mich mit einem Ranger auf Pirschfahrt begeben. Stundenlang sind wir durch die endlose Weite des Parks gefahren und haben imposante Tiere wie z.B. Rentiere hautnah gesichtet.

Von dort aus ging es am nächsten Tag mit der Alaska Railroad, einem Panoramazug zum Hafen. Nun begann das einwöchige Kreuzfahrtabenteuer mit Stopps unter anderem in Juneau, der Hauptstadt Alaskas, welche nur per Flugzeug oder Schiff erreicht werden kann sowie Ketchikan und Skagway. Skagway ist bekannt für den Goldrausch in den 1890er Jahren und dieses Feeling erreicht einen sofort wenn man durch das Städtchen schlendert. Sehr beliebt ist ebenfalls die Fahrt mit der White Pass Railroad, einem Zug, der entlang gigantischer Berge und Seen bis in den Yukon fährt. Für mich waren die Highlights das Kreuzen vor dem Hubbard Glacier mit stundenlanger Beobachtung der einzelnen Eisberge und Tiere sowie die Fahrt durch die Inside Passage entlang der Fjorde bis nach Vancouver. Nach ein paar schönen Tagen in Vancouver musste ich dieses faszinierende Fleckchen Erde leider wieder verlassen – es war aber definitiv nicht das letzte Mal.

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