Meine Reise führte mich diesmal in zwei der faszinierendsten Städte des Nahen Ostens – Doha und Dubai. Beide haben mich auf ihre ganz eigene Art beeindruckt und gezeigt, dass diese Region weit mehr zu bieten hat, als man vielleicht erwartet.
Stilvoller Auftakt in Doha
Meine erste Station war Doha, wo ich in dem stilvollen Banyan Tree Doha übernachtet habe – ein wunderschönes Hotel mit einer ruhigen Eleganz, das einem sofort das Gefühl gibt, gut aufgehoben zu sein. Den ersten Abend habe ich im Vertigo Restaurant verbracht, das sich im Banyan Tree befindet und einen atemberaubenden Blick über die beleuchtete Skyline Dohas bietet. Das Essen war hervorragend und die Atmosphäre hat gleich die richtige Stimmung für die kommenden Tage gesetzt.
Doha zwischen Tradition und Aufbruch
Am nächsten Tag stand eine Stadtrundfahrt auf dem Programm. Erster Halt war der Souq Waqif, der historische Markt im Herzen der Stadt. Zwischen den engen Gassen mit ihren traditionellen Lehmfassaden und dem Duft von Gewürzen und Räucherwerk trifft man noch auf echtes, alltägliches Doha – und auf die Falkner, die ihre Tiere ganz selbstverständlich mit sich führen, als wäre es das Normalste der Welt. Falknerei hat in dieser Region eine jahrtausendealte Geschichte, und hier spürt man das unmittelbar.
Weiter ging es zu The Pearl, der künstlichen Insel mit ihren eleganten Yachthäfen, Restaurants und Boutiquen – ein völlig anderes Doha, modern und weltläufig, aber trotzdem mit einer eigenen Identität. Abgeschlossen haben wir die Rundfahrt im Katara Cultural Village, das einen schönen Einblick in die katarische Kunst- und Kulturszene gibt und architektonisch wirklich sehenswert ist.
Kulinarische Entdeckungen mit Tiefgang
Ein weiteres Highlight war für mich der thailändische Kochkurs im Banyan Tree. Die Kombination aus frischen Zutaten, einer geduldigen und erfahrenen Köchin und dem gemeinsamen Kochen und Essen am Ende hat etwas, das man so schnell nicht vergisst. Wer die Möglichkeit hat, sollte das unbedingt mitmachen.
Den letzten Abend in Doha habe ich dann im Qalamkarri verbracht, ebenfalls im Banyan Tree, das indisch inspirierte Küche auf sehr hohem Niveau serviert. Ein schöner, ruhiger Abschluss für einen ereignisreichen Aufenthalt.
Szenenwechsel: Von Doha nach Dubai
Von Doha bin ich dann mit FlyDubai nach Dubai weitergeflogen – ein kurzer Flug, aber irgendwie fühlt sich der Wechsel zwischen den beiden Städten größer an. Doha hat etwas Ruhiges, Besinnliches. Dubai ist lauter, schneller, immer in Bewegung. Untergebracht war ich im Banyan Tree Dubai, das mitten in diesem Treiben eine echte Oase ist.
Zwischen Skyline und Sanddünen
Einen der schönsten Abende habe ich auf einer Sundowner-Yachtfahrt verbracht. Wenn die Sonne langsam über der Skyline untergeht und man auf dem Wasser sitzt, versteht man, warum Dubai so viele Menschen in seinen Bann zieht. Kein Stress, kein Programm – einfach ein Glas in der Hand und dieser Blick. Einen etwas anderen Blickwinkel auf die Region hatte ich beim Wüstenausflug mit dem Quad. Roter Sand, endlose Dünen und eine Stille, die man in der Stadt nicht findet – das ist ein schöner Kontrast zum urbanen Dubai und hat mir persönlich sehr gut gefallen.
Genuss über den Dächern der Metropole
Zum Abendessen war ich im CÉ LA VI im Address Sky View, einem Restaurant mit direktem Blick auf den Burj Khalifa. Man weiß ja, dass der Burj Khalifa groß ist – aber ihn von dort oben so nah vor sich zu haben, ist noch einmal etwas anderes. Das Essen war zeitgenössisch asiatisch, sehr gut, und die Atmosphäre insgesamt einfach besonders.
Die Dubai Mall habe ich mir ebenfalls angeschaut – weniger zum Einkaufen, mehr um dieses Phänomen einmal mit eigenen Augen gesehen zu haben. Es ist wirklich schwer zu beschreiben, wie groß und weitläufig das alles ist, bevor man es nicht selbst erlebt hat.
Ruhiger Ausklang am Meer
Den letzten Tag habe ich am Strand verbracht und bewusst nichts geplant – und das war genau richtig so. Nach so vielen Eindrücken tut ein Tag am Meer einfach gut.
Zwei Städte, die in Erinnerung bleiben
Doha und Dubai sind zwei Städte, die ich jedem empfehlen kann, der den Nahen Osten noch nicht kennt – oder auch dem, der glaubt, ihn schon zu kennen. Beide haben mich auf ihre eigene Art überrascht und hinterlassen einen bleibenden Eindruck.
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