Die Seychellen – mein ganz persönliches Wohlfühlparadies!

Mango Hotel

Verfasst von Nicole Wieck

Im September sollte mein langgehegter Traum endlich wahr werden. Zunächst Madagaskar, dann ein entspannter Badeurlaub auf den Seychellen. Doch dann hatte das Schicksal andere Pläne! Nur einen Tag vor der Abreise machten uns unvorhergesehene Unruhen in Madagaskar einen Strich durch die Rechnung. Meine Flüge wurden gestrichen und ich musste umdisponieren. Also hieß es: Ab ins Inselparadies der Seychellen – dieses Mal eben „nur” für die volle Ladung Inselglück! Auch wenn es schon meine zweite Reise dorthin in diesem Jahr war, kann ich mich an diesen Inseln und dem schier unwirklichen Azurblau des Indischen Ozeans einfach nicht sattsehen. Jedes Mal aufs Neue fühlt es sich wie ein Traum an, dort sein zu dürfen!

Kaum auf Mahé, der Hauptinsel, gelandet, ging es mit der Fähre weiter nach Praslin. Nach nur einer Stunde Fahrt durch das glitzernde Meer erreichten wir unser erstes Paradies. Acht wundervolle Tage verbrachten wir in einem traumhaften Hotel, das zwischen den Postkartenstränden Anse Kerlan und Anse Georgette eingebettet war. Hier ließ es sich wunderbar die Seele baumeln!

Danach zogen wir weiter zur Grand Anse, einer idyllischen, langgezogenen Bucht an der Südküste von Praslin. Von unserer Unterkunft aus hatten wir einen atemberaubenden Blick auf die zauberhaften Nachbarinseln Cousin und Cousine. Mit einem Mietwagen starteten wir am nächsten Tag unsere Entdeckungstour über Praslin. Die Insel faszinierte uns mit ihren sanften, grünen Hügeln, die einen schönen Kontrast zu den schroffen Bergketten bilden, wenngleich der 367 Meter hohe Fond Azore stolz über allem thront. Das absolute Herzstück der Insel ist das Vallée de Mai, ein UNESCO-Welterbe, in dem die legendäre Coco-de-Mer-Palme majestätisch in einem dichten Palmenwald gedeiht. Auf einer rund zweistündigen Wanderung tauchten wir tief in dieses urzeitliche Grün ein. Im Anschluss bot uns ein Besuch in einer Palmölfabrik spannende Einblicke in die traditionelle Ölherstellung. Ein wahres Highlight war jedoch zweifellos die Anse Lazio im Norden! Dieser Strand wird nicht umsonst oft als einer der schönsten der Welt gefeiert: Sein kristallklares Wasser und die majestätischen Granitformationen sind einfach unwirklich schön. Hier konnte man wunderbar entspannen, im warmen Wasser baden und beim Schnorcheln die Unterwasserwelt erkunden.

Drei Tage später ging es mit der Fähre zurück nach Mahé. Im ruhigen Norden der Insel bezogen wir eine charmante Unterkunft an einer kleinen, friedlichen Bucht – perfekt, um runterzukommen. Ein absolutes Muss für mich war der Besuch meiner Lieblings-Obstfarm. Neben den bekannten tropischen Früchten gab es dort unzählige exotische Köstlichkeiten zu probieren. Besonders die süßen, frischen Kokosnüsse waren eine himmlische Erfrischung nach den vielen intensiven Tagen am Meer!

Die letzten Tage unserer Reise verbrachten wir an der malerischen Anse Aux Poules Bleues. Diese Bucht war ein wahres Paradies zum Schnorcheln und Kajakfahren, denn die Unterwasserwelt war einfach unglaublich!

Nach fast drei wunderbaren Wochen hieß es dann schweren Herzens Abschied nehmen von den Seychellen. „Au revoir, Seychellen, bis hoffentlich ganz bald!”, flüsterte ich den sanften Wellen zu. Die Erinnerungen an diese Inseln sind noch immer sehr lebendig in mir: das schillernde Blau des Ozeans, das warme Lächeln der Sonne auf meiner Haut, das sanfte Rascheln der Palmen im Wind und die herzliche Wärme der Begegnungen mit den Einheimischen. Eines ist klar: Ich komme definitiv schon ganz bald wieder!

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