Geoplanerin Isabelle im „Land der Goldenen Pagoden“

Verfasst von Isabelle Hoppe am 08.02.2016

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Blog Myanmar Isabelle
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Eine Reise nach Myanmar stand schon lange auf meiner Wunschliste und so kam mir die Einladung zur Inforeise gerade recht. Mit großer Vorfreude und kleinem Gepäck ging es dann für mich in einer kleinen Gruppe von Kollegen aus der Branche für 13 Tage in das „Land der Goldenen Pagoden“.

 

Nach der Ankunft in Yangon und einem kurzen Stopp im Hotel begann unser Programm mit einer Bootsfahrt auf dem Yangon River, der uns einen guten ersten Eindruck von der Stadt vermittelte. Anschließend spazierten wir durch Chinatown, ein unglaublich lebhaftes und buntes Viertel voller verschiedener Gerüche und kulinarischer Versuchungen. Unter freiem Himmel wurde unser erstes Abendessen serviert, das allerdings eher chinesisch als burmesisch war.

 

Am nächsten Tag unternahmen wir eine spannende Fahrt mit der Ringbahn durch die verschiedenen Viertel von Yangon – eine wunderbare Möglichkeit das wahre Alltagsleben der Burmesen ein wenig zu beobachten. Anschließend folgten eine Citytour zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten und ein Besuch des Bogyoke Market, wo ich meine ersten Souvenirs erstehen konnte. Nachdem wir am Nachmittag einige der besten Hotels von Yangon kennen gelernt hatten, kam am Abend das Highlight des Tages: Die Shwedagon Pagode. Die Atmosphäre von großer Ruhe und Einkehr in dem weitläufigen Tempelkomplex hat mich sehr beeindruckt.

 

Ein früher Flug brachte uns dann nach Mandalay. In Sagaing besuchten wir verschiedene Tempel und den lokalen Markt bevor es nach Amarapura weiterging. Der Spaziergang über die längste Teak-Brücke der Welt, die U-Bein-Brücke, war eindrucksvoll, noch besser war allerdings der Blick vom Wasser aus. In Mandalay stand nach weiteren Hotelinspektionen am Nachmittag eine Moped-Tour auf dem Programm. Ein großer Spaß (als Beifahrerin natürlich)! Nach zahlreichen Snacks und einheimischen Bier fielen wir am Abend todmüde in unsere Betten.

 

Ein komfortables Boutique-Kreuzfahrtschiff von Pandaw Cruises brachte uns in zwei Tagen über den Irrawaddy Fluss von Mandalay nach Bagan. Eine Flusskreuzfahrt ist für mich immer wieder Entschleunigung pur. Man sitzt gemütlich an Deck, beobachtet die vorbeiziehende Landschaft und kommt zur Ruhe. Ab und zu geht man an Land um ein Dorf oder einen Tempel zu besuchen und weiter geht die gemütliche Fahrt. Wenn die Augen nach dem Dinner schwer werden, macht man es sich einfach unter Deck in seiner Kabine bequem. Komfortabler kann man fast nicht reisen!

 

Viel zu schnell war daher die Flusskreuzfahrt vorbei als wir Bagan erreichten. Am Anleger standen E-Bikes für uns bereit, mit denen wir dann quasi ohne Anstrengung die atemberaubenden Tempelanlagen von Bagan besichtigten. So viele Tempel an einem Fleck und doch ist jeder verschieden! Besonders der Ausblick von einem höher gelegenen Tempel zum Sonnenaufgang über die ca. 3.500 Pagoden war unvergesslich.

 

Weiter ging es per Flug nach Heho und dann über Land nach Nyaung Shwe am Inle See. Auf dem Morgenmarkt konnten wir die Locals beim Verkaufen und Feilschen beobachten. Eine unglaubliche Vielfalt an Gemüse, welches wir hier in Deutschland noch nie gesehen haben, erwartete uns. Am Nachmittag schwangen wir uns wieder auf die Fahrräder (diesmal leider ohne Motor) um den Ort und die Umgebung zu erkunden. Ich war sehr überrascht, als uns der Guide zu einem Weingut führte. Wein in Myanmar? Dieser stellte sich aber als lecker heraus, so dass wir uns zu einer ausführlichen Weinprobe auf der Terrasse niederließen.

 

Am nächsten Morgen erwarteten uns ein Spaziergang mit toller Aussicht über den Inle See und anschließend ein Kochkurs im Inthar Heritage House. Die Burmesische Küche ist vielfältig, frisch und würzig; auch für mich als Vegetarierin gab es immer leckere Optionen. Während des Kochkurses bereiteten wir unter den wohlwollenden Augen eines einheimischen Kochs eine Gemüsesuppe, einen Bohnensalat und ein ziemlich scharfes Curry zu. Zuvor konnten wir einige der Zutaten selbst im Garten pflücken. Gestärkt von unseren schmackhaften Gerichten, brachen wir noch einmal zu Hotelinspektionen in der Umgebung des Inle Sees auf.

 

Am neunten Tag unserer Reise ging es in das Green Hill Valley Elephant Camp in der Nähe von Kalaw, ein sehr gut geführtes Camp in dem die Elefanten unter ordentlichen Bedingungen leben. Hier hatten wir die Möglichkeit die Tiere zu füttern, mit ihnen im Fluss zu baden und sie zu waschen. Ein unglaubliches Erlebnis mit den sanften Riesen. Nach dem Mittagessen im Camp erkundeten wir in Begleitung eines Guides noch ein wenig die Umgebung, bevor wir für die Übernachtung nach Kalaw fuhren.

 

In den letzten Tagen vor der Abreise stand eine zweitägige Wanderung mit Übernachtung in einem buddhistischen Kloster auf dem Programm. In gemütlichem Tempo ging es durch die abwechslungsreiche Landschaft und durch verschiedene Dörfer bis wir am Nachmittag Htee Tein erreichten. Auf dem Weg sahen wir häufig Dorfbewohner in der lokaltypischen Kleidung, die aus schwarzen Hosen und Hemden, sowie bunten Turbanen und großen Ohrringen für die Frauen besteht. Neugierig und mit einem freundlichen Lächeln wurden wir im Vorübergehen beäugt. Die Übernachtung in der Klosterherberge war einfach, aber bequem und sauber. Nach einem guten Frühstück brachen wir am folgenden Tag wieder auf und marschierten mit herrlichem Blick auf den Inle See in das Dorf Than Daung. Von hier aus brachte uns ein Boot zurück über den See zum Hotel für unsere letzte Übernachtung.

 

Schon beim Abschied von Myanmar wusste ich, dass ich bald wieder kommen muss. Es gibt noch so viel zu sehen und zu erleben…

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