Mein Eindruck von Japan! – Ein Reisebericht von Geoplaner Marc

Verfasst von Marc-Julien Brüggemann am 11.11.2016

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Blog Japan Marc
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Zum ersten Mal ging es in den vergangenen zwei Wochen für mich in das ferne Japan, um mir selbst mal einen Eindruck vom „Land der aufgehenden Sonne“ zu verschaffen.
Angekommen am Narita Airport ging es für mich erst einmal ins Stadtinnere von Tokyo. Mit über 13 Millionen Einwohnern gehört Tokyo zu einer der größten Städte der Welt. Als ich dort aber gegen Mittag ankam, war davon nicht viel zu spüren. Es war ruhig und kaum Leute auf den Straßen und Gehwegen unterwegs. Nun gut - ich nahm an, es würde daran liegen, dass die meisten gerade auf Arbeit wären und es deshalb so ruhig sei, doch selbst am Abend war gefühlt nicht mehr los, als beispielsweise in Berlin zur Rush-Hour. Eher war es in Tokio sogar noch ruhiger. Keine hupenden Autos und kaum Einsatzfahrzeuge mit laut heulenden Sirenen waren zu hören.
Natürlich bin ich nicht gekommen, um den Lautstärkepegel dort mit anderen Städten zu vergleichen, sondern um einmal in die Kultur der Japaner einzutauchen. So gut es nur geht!

Fangen wir doch mal mit der kulinarischen Seite meines Besuches an. Mit Japan habe ich natürlich Sushi in Verbindung gebracht, obwohl es ursprünglich gar nicht aus Japan stammt, sondern von den Bewohnern entlang des Mekong-Flusses entwickelt wurde. Trotzdem gibt es Sushi in allen verschiedenen Formen und Farben, zubereitet von teilweise sehr erfahrenen Sushi-Meistern, zu kaufen. Besonders Inari Sushi hat es mir angetan. Dabei ist es ganz simpel zubereitet – einfacher Reis, ummantelt von Tofu. Auch die Udon- und Misosuppen sind sehr lecker. Oft kann man den Köchen bei der Zubereitung zusehen, so zum Beispiel bei einem Okonomiyaki-Essen (ein deftiger Pfannkuchen aus Japan). Hier sitzt man direkt an der Kochstelle und isst auch von dieser, oder auch auf Wunsch von einem Teller. Lecker!

Highlight für mich war der Besuch eines Japanischen Onsen. In der Nähe des Mt. Fuji, Japans größtem Vulkan, verschaffte ich mir in einem typisch japanischen Ryokan einen Eindruck von diesen „heißen Quellen“. Es war der absolute Wahnsinn! Unter freiem Himmel die Sterne beobachten, während man im heißen Onsen-Bad das Leben genießt: Entspannung pur!

Mein Eindruck von den dort lebenden Menschen? Unglaublich positiv! Die Menschen sind sehr höflich, wirken fröhlich und vor allem entspannt. Außerdem sind sie sehr hilfsbereit. Selbst wenn sie nicht deine Sprache sprechen und auch oftmals kein Englisch können, versuchen sie dir trotzdem irgendwie zu helfen. Die Japaner legen sehr großen Wert auf Sauberkeit. Viele tragen einen Mundschutz, um andere nicht anzustecken, wenn sie gerade erkältet sind – ob das wirklich hilft, sei dahin gestellt. Besonders lustig fand ich, dass die Japaner direkt in den Tiefschlaf fallen, sobald sie sich hingesetzt haben. Teilweise ruhen sie auch im Stehen. Trotzdem habe ich niemanden beobachtet, der seine anvisierte Haltestelle „verschlafen“ hat.

Ich persönlich kann es mir nicht vorstellen, dort zu leben – habe meine Zeit dort aber sehr genossen und würde jederzeit wiederkommen.

 

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