Tai Chi, Wasserbüffel und Vespafahren - Geoplanerin Saartje in Vietnam

Verfasst von Saartje Boese am 07.12.2015

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Blog Vietnam Saartje
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Ankunft in Hanoi und das erste was mich am Morgen erwartet ist die Teilnahme an einem Tai Chi-Kurs mitten in Hanoi Downtown. Dieser Sport als Verbindung zwischen Körper und Geist scheint nicht nur uns als kleine Reisegruppe zu beflügeln, immer mehr Vietnamesen kommen dazu und machen mit. Eine Selbstverständlichkeit am frühen Morgen, 07:00 Uhr.

 

Beim ersten Eindruck in Hanoi fallen einem sofort die hohe Lufttemperatur und die vielen Mopeds in den Straßen auf. Es scheint kein System zu geben, alle fahren kreuz und quer und dennoch habe ich während meiner gesamten Reise keinen Unfall gesehen. Es gibt auch keine Beschränkung was oder wie viel auf den kleinen Motorflitzern transportiert werden kann. Später werde ich noch tiefer in die ständig hupende Moped-Welt eintauchen, darauf freue ich mich schon.

 

Nachdem wir durch das Stadtzentrum von Hanoi flaniert sind, dabei ein typisches vietnamesisches Frühstück – Pho Suppe – genossen haben, verschiede Sehenswürdigkeiten kennenlernen durften, unterschiedliche Märkte besucht haben und unseren ersten vietnamesischen Kaffee getrunken haben, verlassen wir auch schon wieder diese lebendige Stadt und fahren zur berühmten Halong Bucht.

 

Das Wetter ist hervorragend, wir haben großes Glück! Klare Sicht bei Sonnenschein während wir gemütlich auf unserer Dschunke an den unzähligen Felsen vorbeischippern. Eine wirklich faszinierende Atmosphäre! Zum Abend nimmt die Magie mit einem Lichtspiel zum Sonnenuntergang noch zu, plötzlich ist alles in rot-rosé gefärbt und ich genieße einfach nur den Moment.

 

Am nächsten Tag wird es trotz warmer Temperaturen aktiv. Per Fahrrad erkunden wir die Trockene Halong Bucht und stoßen dabei auf frei herumlaufende Wasserbüffel, die die Straße überqueren. Es sind sehr gutmütige Tiere, die ich aus nächster Nähe bestaunen konnte. Eine anschließende Fahrt mit einem traditionellen Holz-Sampan bringt Entspannung. Dem Wasserlauf folgend, durchqueren wir immer wieder kleine Steingrotten.

 

Unser nächstes Ziel: Hoi An. Diese kleine, romantische Stadt hat ein zauberhaftes Flair und bietet einige der besten Restaurants des Landes, wie man mir mitgeteilt hat. Wir nutzen die Zeit für einen kurzen Einkaufsbummel in einem der vielen kleinen Geschäfte. Von Reisfeldern umgeben und am Wasser liegend bietet sich ein weiterer Ausflug mit dem Fahrrad durch eine friedliche, grüne Landschaft an. Zur Stärkung werden uns knackige Kräuter, frisch vom Feld, zu sehr frischen, hervorragend mit Salz und Limettensaft gewürzten Meeresfrüchten gereicht. Köstlich! Am Abend wirkt Hoi An noch beschaulicher, denn zahlreiche bunte Lampions erleuchten die Stadt und schmücken sie mit wunderschönen gedämpften Farben.

 

Aus dem ruhigen Hoi An fahren wir in die quirligste Stadt Vietnams – Saigon oder auch Ho Chi Minh City. Trotz kurzem Regenschauer lassen wir uns nicht die Lust nehmen, diese aufregende Stadt zu erkunden. Mit einem privaten Fahrer besteigen wir unsere Vespas und stürzen uns mitten in den Verkehr. Zunächst mit Respekt und dann mit immer mehr Spaß am Entdecken schlängeln wir uns sicher durch den Verkehr, vorbei an Autos, Bussen und LKWs. Es wird ganz klar, die Mopeds regieren die Stadt! Hier und dort halten wir, um sehr leckeres Streetfood zu probieren. Es sind einfache Gerichte für den Alltag, die aber viel Geschmack bieten.

 

Unser letzter Stopp steht an, Vietnams größte Insel Phu Quoc. Vom feinsandigen Sandstrand umgeben, kann man hier einen stressfreien Badeurlaub genießen. Die Insel an sich bietet nicht viel Programm außer einem Nachtmarkt, den ich leider nicht besucht habe. Dafür lässt es sich sehr schön entspannen.
Aber Achtung bei roten Fahnen am Strand! Der Monsun ist ein bekannter Gast zwischen Juni und Oktober und man sollte an stürmischen Tagen lieber den Hotelpool als sichere Badestelle wählen. Kulinarische Köstlichkeiten gibt es auch auf Phu Quoc. Die Hotelrestaurants der Insel zaubern wahrhafte Genüsse, genau das richtige für den erholsamen Urlaub.

 

Ich durfte bereits viel von Vietnam sehen, komme aber dennoch sehr gern wieder. Schließlich möchte ich noch tiefer in das Mekong Delta eintauchen, die Kaiserstadt Hue besichtigen und Vietnams hügeligen Norden mit seinen Reisterrassen entdecken. Bis ganz bald!!!

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