Von Tempelanlagen, Teeplantagen & Traumküsten

Meine spannenden Erlebnisse im Land der aufgehenden Sonne

Verfasst von Katharina Lebschy am 23.04.2019

Ende November 2018 war es soweit, meine erste Reise nach Japan stand vor der Tür. Sie führte mich in die Präfektur Shizuoka, die sich südwestlich von Tokyo erstreckt und auch gerne als die „Heimat des majestätischen Mount Fuji“ bezeichnet wird.

Von Tokyo aus erreichte ich mit meiner Reisegruppe in ca. 45 Minuten mit dem Shinkansen – und ja, diese sind in der Tat immer pünktlich und rasant unterwegs – Atami, einen Ort an der Küste. Bei strahlender Herbstsonne war der Ausblick auf das Meer gleich doppelt so schön, ebenso wie der Besuch des MOA Art-Museums.

Unsere erste Nacht in Japan stellte mit der Übernachtung in einem Ryokan, einer traditionellen Unterkunft, gleich ein ganz besonderes Erlebnis dar. In Japan nächtigt man landestypisch auf Futons, die auf Tatami Böden ausgebreitet werden. Und dies ist doch komfortabler, als es aussehen mag. Nicht zu vergessen die immer höflichen Gastgeber und für den europäischen Gaumen das Abendessen der „kaiserlichen Küche“. Bekanntlich isst das Auge ja mit, und so waren die Häppchen zu wahren Kunstwerken verpackt worden, nur um dann von uns Gästen in kurzer Zeit genossen zu werden.

Ein weiteres Highlight in Shizuoka war der Spaziergang durch einen charmanten Onsen-Ort, währenddessen wir wie Japanerinnen in tolle Kimonos gekleidet wurden. Definitiv ein Spaß für Groß und Klein und Jung und Alt, der eine Japanreise durchaus bereichert!

Nostalgisch wurde es sodann bei einer Fahrt im Bummelzug durch das malerische Bergland. Wir bestaunten Wasserfälle, grüne Täler und Teeplantagen. Herrlich und mit diversen Ansagen und kulinarischen Angeboten im Zug auch durch und durch ein japanisches Erlebnis. Aus dem Zug ausgestiegen, boten viele Orte und Wege in den Bergen ideale Möglichkeiten für Wanderungen und erholsame Stunden inmitten von traumhafter Natur. Diese stand ganz im Fokus unsere Reise durch Shizuoka und so erblickten wir tolle Landschaften auch an der Küste bei Shimoda mit Sandstrand und Surfmöglichkeiten, oder bei der Aussicht über die Weiten des Umlands vom Panorama Park, der eine tolle Gelegenheit zu einer Gondelfahrt bot.

Das Wahrzeichen Japans, der Fuji, begleitete uns wie ein roter Faden. Es benötigt enorm viel Glück, den heiligen Berg auch nur einmal zu sehen, umso gesegneter waren wir vom fast täglichen Anblick des Berges aus wechselnden Perspektiven. Fans des Fujis sollten übrigens unbedingt das neue Mt. Fuji World Heritage Center besuchen. Dort erklimmt man den Fuji tatsächlich, ohne wirklich am Berg zu sein!

So viele Erlebnisse und doch noch nicht genug waren es, als ich vor meinem Rückflug noch die Megametropole Tokyo für mich entdeckte. Ganze drei oder vier Tage reichen nicht aus, um die City im Detail kennen-, jedoch um sie lieben zu lernen und zu sagen, Bye Bye Japan – bis zur nächsten Reise!

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